21. März 2019

b.i.t.online   6 / 2018
Fachbeiträge

Neues aus der Akademie der Wissensschafe:
Tierische Protagonisten erklären Open Access-Publikationsdienstleistungen
wissenschaftlicher Bibliotheken in einem animierten Lehrvideo

Katja Diederichs, Lukas Lerche, Karin Ratsch, Okihito Utamura und Ulrike Wuttke
„Was ist eigentlich Open Access und warum ist das wichtig?” „Wo kann ich (sicher) Open Access publizieren?” „Was bedeutet Open Access und eine Creative Commons Lizenz eigentlich für mich als Urheber*in?” „Bekomme ich Unterstützung für Open Access Publikationen?” Mit diesen und ähnlichen Fragen sind Wissen- schaftler*innen heute zunehmend durch die Open Access-Bewegung, die auch aus der Wissenschaft heraus die öffentliche
Zugänglichkeit von öffentlich geförderter Wissenschaft fordert, konfrontiert. Unterstrichen wird dies nicht zuletzt durch die jüngst stark polarisierende Diskussion um Raubverlage (predatory publishers) in der deutschen Wissenschaft (siehe Humboldt-Universität zu Berlin, o.D), an der sich sowohl Befürworter*innen als auch Kritiker*innen von Open Access beteiligten (Kontra: siehe Thiel, 2018, Pro: siehe Deutschlandfunk Kultur, 2018).

Open Educational Resources an der Hochschule Hannover

Stefan Dombek, Sebastian Wallwitz, Carolin Helfmann, Nadja Krauledat, Stephanie Schröder und Saskia Brauns
Mit der Debatte um § 52a des Urheberrechtsgesetzes rückten 2016 an der Hochschule Hannover Open Educational Resources (OER) in den Fokus. Aufgrund der Neuregelungen des § 52a hätten alle urheberrechtlich geschützten Texte durch die Dozenten von der
Lernplattform Moodle entfernt und Alternativen für die Weitergabe von Unterrichtsmaterialien gefunden werden müssen. Open Educational Resources stellen eine Möglichkeit dar, um die urheberrechtlich geschützten Texte zu ersetzen.